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Amtseinführung von Pfarrer Maik Hildebrandt

Nun ist es endlich so weit: am 1. Februar 2012 tritt Pfarrer Maik Hildebrandt seinen Dienst im Kirchspiel Belgern an.
Da die Arbeiten an der Pfarrwohnung im Kloster erst jetzt so richtig Fahrt aufnehmen, wird er die ersten Monate in Triestewitz wohnen.
Sie alle sind herzlich eingeladen zur Amtseinführung von Pfarrer Hildebrandt am Sonntag, den 12. Februar 2012, um 14:00 Uhr, in die St. Bartholomäuskirche in Belgern.

(Bitte warm anziehen - beheizte Bänke gibt es nur im vorderen Kirchenbereich!)

Maik Hildebrandt wurde am 11. November 1966 in Friedrichroda in Thüringen geboren. Nach 10-jähriger Schulausbildung in Finsterbergen absolvierte er eine Berufsausbildung mit Abitur bei den Städtischen Nahverkehrsbetrieben in Leipzig. Es folgten 18 Monate als Bausoldat Prora/Rügen. 1988-1994 studierte er Theologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach dem 1. Examen hielt er sich zu einem Freiwilligen Sozialen bzw. Diakonischen Jahr in Israel auf. Danach begann er das Vikariat in der Nähe von Saalfeld. 1997 legte er das Theologische Examen ab und wurde 1998 ordiniert. Seitdem hatte er die Pfarrstelle Ringleben im Kirchenkreis Bad Frankenhausen - Sondershausen inne. Er ist unverheiratet und kinderlos, hat aber seit 13 Jahren einen festen Partner.
     
Fest des Rades 2012 - Bildernachlese - Fotos Margot Weiß
 
Fest des Rades   Fest des Rades
Fest des Rades   Fest des Rades
 
 
     
Von Pfarrer M. Hildebrandt

Belgern (TZ, Abschrift von
http://www.torgauerzeitung.com/Default.aspx?t=NewsDetailModus%2865555%29 vom 11.09.2012).

Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, besuchte am vergangenen Sonntag die Kirchgemeinde Belgern. Grund für diesen Besuch war die Weihe der Belgeraner Stadtkirche Sankt Bartholomäus vor 500 Jahren. Zisterziensermönche erbauten die Kirche von 1509 bis 1512. Sehr bald wechselten die Bürger zur lutherischen Reformation und feierten ihre evangelischen Gottesdienste in der Kirche. Die Kirchgemeinde Belgern nahm dieses Jubiläum zum Anlass, in diesem Jahr durch verschiedene Höhepunkte den Geburtstag würdig zu begehen. Am Samstag lud die Gemeinde zum Fest ein. Beginnend mit einem stimmungsvollen und vibrierenden Guggen-Gottesdienst in der Kirche wurde mit zahlreichen Gästen dann im Klosterhof gefeiert. Zu selbst gebackenem Kuchen und Kaffee spielte das Jugendblasorchester „Gem-Orchestra“ Belgern, die Klosterhofmusikanten musizierten und die Renaissancetänzer Torgau erfreuten mit ihren Tänzen die Festgemeinde. Bis in den späten Abend hinein feierten alle fröhlich zur Live-Musik der Gruppe „querDURCH“ aus Oschatz.

Am Sonntag erwartete eine große Schar von Festgottesdienstbesuchern, darunter auch Gäste aus den Partnergemeinden Ilbenstadt und Burggräfenrode aus dem Hessischen, die Predigt von Landesbischöfin Ilse Junkermann. In der vollbesetzten Kirche verwies sie auf die lange Geschichte der Kirche und auch darauf, dass Menschen zu allen Zeiten und in jeder Situation immer wieder diese Kirche brauchten, ihren Glauben darin stärkten und ihr Leben gestalteten. Sie betonte, dass Kirche offen bleiben muss für alle Menschen und machte Mut, auch bei veränderten äußeren Bedingungen und Problemen auf die Zukunft zu vertrauen. In Anbetracht der schwierigen Situation der Kirchgemeinden war diese Stärkung durch die Predigt wichtig. Im Gottesdienst, der durch die Lieder der Kantorei Belgern und durch Lieder und Aktionen der „Kinderarche“ bereichert wurde, wurden auch die restaurierten Tafeln der Kantorei und der Schützengilde wieder an ihrem angestammten Ort aufgehängt.

Im Anschluss an den Gottesdienst blieben viele, um dem Gespräch mit der Landesbischöfin über „Die Zukunft von Kirche im ländlichen Raum“ beizuwohnen, ein Thema, das die Kirchgemeinde in den nächsten Jahren weiterhin sehr beschäftigen wird. Die Landesbischöfin verwies dabei auf die Notwendigkeit des Umbaus altbekannter, traditioneller, gewohnter Strukturen von Kirche. Die Pfarramtsbereiche dürften nicht mehr größer werden und es könne nicht alles beim Alten bleiben. Dieser Umbau kann aber nur mit den Menschen vor Ort passieren.
Nach einem Mittagsimbiss im Klosterhof verabschiedete sich die Landesbischöfin wieder. Sie bedankte sich für das offene und freundliche Miteinander in Belgern. Ganz herzlich sei allen Organisatoren, Mitwirkenden und Helfern des Festes gedankt.

Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Während die Gemeinde am Sonntag fröhlich in Belgern feierte, wurde in die Radfahrer-Kirche Weßnig eingebrochen. Opferkästen wurden aufgebrochen, Schränke durchwühlt und Spendengelder gestohlen. Die Polizei nahm den Diebstahl auf. Die Kirche Weßnig bleibt bis auf Weiteres erst einmal geschlossen.
     

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